Was ist Qigong?

Die Methoden des Qigong wurden aus dem Yangsheng, der Lebenspflege, in China entwickelt und gehören als eine der „Fünf Säulen“ neben Akupunktur, Arzneimitteltherapie, Diätetik und der manuellen Therapie Tuina zu den Haupttherapieformen der traditionellen chinesischen Medizin.

Die langsamen, leicht erlernbaren fließenden Qigong Bewegungen werden seit Jahrhunderten zur Gesundheitsvorsorge praktiziert. Sie umfassen Körperhaltungen und Bewegungen, Atemübungen und geistige Übungen der Konzentration und Imagination. Während der Ruheübungen und der langsamen fließenden Bewegungen können die Gedanken zur Ruhe kommen und die Wahrnehmung kann für innere Bewegungen sensibilisiert werden.

Die Übungen fördern Heilungsprozesse, mobilisieren ungenutzte Kräfte und harmonisieren Körper und Geist.

Für wen?

Qigong kann in jedem Alter und mit unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten im Sitzen und Stehen geübt werden.

In meinen Kursen sind Teilnehmende zwischen 11 und 90 Jahren, Frauen und Männer, gut zu Fuß, am Stock gehend oder im Rollstuhl sitzend, mit oder ohne chronischen Erkrankungen (Krebs, Tinnitus, MS, Parkinson etc.) mit oder ohne Stress in der Schule, im Beruf oder im Alltag.

Wirksamkeit

Qigong Ist eine wunderbare Möglichkeit, um

  • Körperliche Verspannungen zu lösen
  • Geistige Anstrengung auszugleichen
  • Stress abzubauen
  • Kontakt mit sich selbst aufzunehmen und zur Mitte zu kommen
  • Körperbeweglichkeit und Koordination zu trainieren
  • Gelassenheit und Ruhe zu finden
  • die Lebensenergie zu stärken.

Untersuchungen mit Teilnehmenden an Qigong Kursen belegen den grundsätzlich positiven Einfluss auf unterschiedlichste Beschwerden. In verschiedenen internationalen Studien konnten die wohltuenden Wirkungen bei Stress und verschiedenen Krankheitsbildern (wie z.B. Asthma, Spannungskopfschmerz und/oder Migräne, Morbus Parkinson, Psychosen und Bluthochdruck) ebenfalls nachgewiesen werden.